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Datum/Zeit
Date(s) - Mittwoch, 29. Oktober 2014 bis Donnerstag, 30. Oktober 2014
22:00 Uhr

Veranstaltungsort
Schauspielhaus Bochum

Kategorien


Hier die Programmankündigung:

VORTRÄGE UND DEBATTEN ÜBER DIE ZUKUNFT DER STADT
Das internationale Stadt- und Kunstfestival DAS DETROIT-PROJEKT geht nach einem Jahr zu Ende und wir ziehen Bilanz: Was konnte DAS DETROIT-PROJEKT verändern und welche Perspektiven bieten sich für Bochum? Dazu diskutieren wir mit internationalen Partnern und reisen mit dem INTERNATIONALEN LABOR des DETROIT-PROJEKTS in unsere Partnerstädte Gliwice/Bytom, Polen (27./28.9.) und Zaragoza, Spanien (2./3.10.).
Auf einer abschließenden Konferenz in Bochum (siehe unten) präsentieren wir lokale und internationale Strategien für die Post-Wachstums-Gesellschaft und die Stadt Bochum ohne Opel. Drei Kunstprojekte zeigen wir am 30.10. im Theater Unten, die die Bedeutung der Arbeit sehr eindringlich verdeutlichen. Und zum Abschluss feiern wir mit unseren Gästen, Partnern, Förderern und dem Publikum ein spannendes und intensives „This is not Detroit“-Jahr.

DIE ABSCHLUSS-KONFERENZ AM 30. UND 31. OKTOBER

DEBATTEN, DISKUSSIONEN UND VORTRÄGE
Wir betrachten den Abschied von Opel als einen Wende-Punkt für die Stadt Bochum, denn dadurch ausgelöst geht um den Abschied von den klassischen Konzepten der Industriearbeit und des Wachstums. Doch was kommt danach? Welche Chancen bieten sich und welche Risiken sind zu befürchten? Wer wird in Zukunft die Stadt gestalten und wie werden wir unsere Ressourcen teilen?  Auf der abschließenden Konferenz präsentieren wir lokale und internationale Strategien für eine Gesellschaft jenseits des Wachstums und für die Stadt Bochum ohne Opel. Wir laden unser Publikum herzlich ein, an diesen Gesprächen engagiert teilzunehmen.

DONNERSTAG, 30.10.2014, FOYER SCHAUSPIELHAUS

14:00 Uhr
Eröffnung15:00 Uhr
Moderne Subsistenz in der Postwachstumsökonomie
Vortrag von Prof. Dr. Niko Paech, Oldenburg16:00 Uhr
Jenseits des Wachstums – auf dem Weg zu neuen Städten
Podiumsdiskussion mit McKinley (Foundation for Art and Creative Technology, Liverpool), Alberto Nanclares (basurama, Madrid), Jose Carlos Arnal (Centro etopia, Center for Art and Technology Zaragoza), Dr. Manfred Wannöffel (Gemeinsame Arbeitsstelle RUB/IG), Prof. Dr. Ludger Pries (Soziologie Bochum)

17:30-18:00 Uhr
Das Küchenmobil in Aktion!
Catering und Kultur Patrizia di Monte hat im Rahmen des DETROIT-PROJEKTS gemeinsam mit dem Verein HUkultur e.V. in der Hustadt Bochum das Küchenmobil gebaut, das hier nicht nur vorgestellt wird, sondern auch zum Einsatz kommt.

19:00 Uhr
Die Kinder von Opel
Theaterprojekt von kainkollektiv im Theater Unten 
Opel hat viele Kinder, nur sind sie in der Regel heute keine „Kinder“ mehr: all die, die einmal dazu gehörten und irgendwann gegangen sind oder gehen mussten und doch mit den Autos, der Fabrik, lebenslänglich verbunden bleiben. Die Bochumer Theatermacher kainkollektiv zeigen in einer theatralen Expedition Personen, Geschichten, Dinge, Bilder und Sounds, die wichtig sind für ein Leben mit und ohne Opel.
Im Anschluss zeigen wir zwei Filme über das Verschwinden der Arbeit: 
Ein Werk verschwindet – Film von Hofmann&Lindholm
Arbeit Heimat Opel – Film von Michael Loeken und Ulrike Franke

FREITAG, 31.10.2014, ZUKUNFTSAKADEMIE NRW (ZAK)

10:30-12:00 Uhr
Do-it-yourself Stadt – Wer macht die Stadt?
Klaus Overmeyer (urban catalyst studio) im Gespräch mit Bochums Stadtbaurat Dr. Ernst Kratzsch; Moderation: Katja Aßmann und Sabine Reich12:00-13:00 Uhr
Bochum verändern!
Zahlreichen Initiativen in Bochum gelingt es neue Wege für das Zusammenleben in der Stadt zu praktizieren. Ob nun Gärten gebaut oder Stadtteile aktiviert werden: in dieser Podiumsdiskussion geht es um die selbstverwaltete Stadt und die Perspektiven für Bochum – mit Stefan Richter (Zukunftsprojekt n.a.t.u.r.), Nina Selig und Martin Krämer (Alsenwohnzimmer), Matthias Köllmann (Verein HUKultur), Guy Dermosessian (Rundlauf Bochum und ZAK NRW); Moderation: Max Florian Kühlem und Olaf Kröck14:00-15:00 Uhr
Resilienz – Strategien & Perspektiven für die widerstandsfähige und lernende Stadt am Beispiel von Bochum
Vortrag von Dr. habil. Harald Kegler, Kassel/Weimar15:00-17:30 Uhr
Abschlussdebatte
Krise oder Resilienz? Kann Kunst Stadt verändern? Welche Rolle können Kunst und Kultur für die Stadtentwicklung übernehmen und wie können resiliente Städte gelingen? Unter anderem mit José Carlos Arnal (Centro etopia), Stanislaw Ruska (Kronica, Bytom), Marta Keil (Polen)